Inhalt - Medienmitteilung anlässlich der Delegiertenversammlung vom 26. März 2011

Medienmitteilung anlässlich der Delegiertenversammlung vom 26. März 2011

Die Schweizer Hagel blickt auf ein erfreuliches Berichtsjahr 2010 zurück und lässt ihre Mitglieder am guten Geschäftsgang teilhaben.

Lichtblick - nach einer Serie von Jahren mit hohen Schadenbelastungen:

Mit Gesamtprämieneinnahmen von 114.9 Mio. Franken (Vorjahr: 96.1 Mio. Franken) und einem Schadenaufwand brutto von 60.5 Mio. Franken (Vorjahr: 143.0 Mio. Franken) kann die Schweizer Hagel auf ein sehr erfreuliches Berichtsjahr 2010 zurückblicken. 2011 lässt sie ihre Versicherten in Form einer 5% Prämienrückvergütung an diesem Erfolg teilhaben. Dementsprechend werden über 3 Mio. Franken an die Mitglieder zurückfliessen.

 

2010 in Kürze
In der Schweiz wurden im Jahr 2010 total 4'292 Schadenmeldungen (Vorjahr: 16'700 Meldungen) registriert. Dies entspricht nur rund einem Viertel der Rekordmarke von 2009.


Das Prämienvolumen hat mit 54.1 Mio. Franken etwas zugenommen (+6%), während die Versicherungssumme mit 1.986 Mrd. Franken leicht zurückging (-4%). Die Summe der ausbezahlten Schäden verzeichnete einen starken Rückgang: Sie lag bei 13.0 Mio. Franken. Dies entspricht einer Schadenbelastung von 24%, der Niedrigsten der letzten 50 Jahre überhaupt. Im Vorjahr führten Schadenzahlungen in der Höhe von 110.6 Mio. Franken noch zur höchsten Schadenbelastung (216%) in der Geschichte der Gesellschaft.


Im Ausland - in Frankreich und Italien - wurde bei 36% Zuwachs (Vorjahr: -11%) ein Prämienvolumen von 60.8 Mio. Franken gezeichnet. Dieses Wachstum erfolgte vor allem in Italien und ist auf die zugesicherte staatliche Prämiensubventionierung, die etwas tieferen Marktkapazitäten, die nachhaltige Aufbauarbeit sowie den guten Leistungsausweis im Markt zurückzuführen. Auf der Schadenseite konnte im Auslandgeschäft mit einer Schadenbelastung von 78% wiederum ein solides Ergebnis erwirtschaftet werden.


Gesamthaft erhöhte sich das Prämienvolumen in der Schweiz und im Ausland um 20% und erreichte 114.9 Mio. Franken. Die Schadenbelastung belief sich auf 53% gegenüber 143% im Vorjahr. Nach Be-rücksichtigung der Administrations- und Agenturkosten, der Rückversicherungskosten und des Finanzergebnisses resultierte ein Gewinn vor Veränderung der Reserven von 29.5 Mio. Franken (Vorjahr: Verlust von 21.9 Mio. Franken). Davon wurden 27.0 Mio. Franken zur Wiederäufnung der Schwankungsreserve und 2.5 Mio. Franken zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Dementsprechend erfreut sich die Schweizer Hagel einer soliden Basis und erfüllt die strengen Solvenzanforderungen der FINMA (Solvabilitätsmarge und Swiss Solvency Test) um ein Mehrfaches.

 

Erfolg teilen
Als genossenschaftlich organisierte Versicherungsgesellschaft lässt die Schweizer Hagel auch ihre Versicherten am Erfolg des Jahres 2010 teilhaben, indem sie 2011 allen bereits im 2010 versicherten Mitgliedern eine Rückvergütung in Form von 5% der Bruttoprämie zufliessen lässt. Zudem konnten 2011 auch die Tarife für die Ackerbau-Pauschalversicherung und für die Obstversicherung leicht gesenkt werden.

 

Kontaktperson: Emilia Baldi, Tel. 044 257 22 11

 

Die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, Genossenschaft (Schweizer Hagel), 1880 gegründet, bietet national und im angrenzenden Ausland eine umfassende Versicherungsdeckung (Hagel- und weitere Elementarschäden) für landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturen an. ISO 9001-zertifiziert.